Angststörungen – Die Symptome

Angst ist eine normale menschliche Emotion, die jeder Mensch von Zeit zu Zeit fühlt…

Viele Menschen fühlen sich ängstlich oder nervös, wenn sie mit einem Problem bei der Arbeit konfrontiert werden, vor einer Prüfung oder bei einer wichtigen Entscheidung.

Angststörungen sind jedoch etwas anderes. Sie können zu einer solchen Verzweiflung führen, dass sie bei der Führung eines normalen Lebens stören.

Im Folgenden werden Sie lernen, dass die Symptome einer Angststörung recht vielfältig sein können…

Panik- oder Angst-Attacken sind nicht tödlich, aber sie können sicherlich viele wichtige Aktivitäten erschweren. Der Umgang mit Angststörungen ist auf jeden Fall wichtig, um ein besseres Gefühl des normalen Lebens zu ermöglichen.

Das Wort “normal” ist natürlich relativ für jeden Einzelnen, aber Mechanismen zur Bewältigung der eigenen Macken sind ein wesentliches Kriterium des normalen Lebens.

Panikattacken sind harmlos, trotzdem haben sie ihre alarmierenden Momente. Diese werden durch ein Ereignis oder Impuls ausgelöst.

Die Panikattacke kommt zu ihrem Höhepunkt bevor sie wieder langsam anbklingt. Es dauert eine Weile, um diese Angst-Attacken heilen zu können, aber allein die Kenntniss der Symptome verkürzt bereits diesen Prozess. Dieser kleine Schritt um die Ängste zu überwinden, verringert das Auftreten der Panikattacken deutlich.

Zu den häufigsten Symptomen und Anzeichen von Angststörungen gehören

  • Unruhe oder ein nervöses Gefühl,
  • leicht zu ermüden,
  • Konzentrationsprobleme,
  • Gefühl, als ob der Verstand „leer“ wird,
  • Reizbarkeit,
  • Muskelverspannungen,
  • Schlafstörungen (Schwierigkeiten einzuschlafen oder durchzuschlafen).

Eine Angststörung, die spezifischen (spezifische oder einfache Phobie) oder sozialen Ängsten (soziale Phobie) zugeordnet ist, kann die Vermeidung von bestimmten Situationen oder auch bis zu den Symtomen von Panik gehen.

Zusätzlich zu den schon beschriebenen Symptomen der Angst können Sorgen dazukommen, die einem traumatischen Ereignis (posttraumatische Belastungsstörung) zugeordnet sind zu den folgenden Symptomen führen:

  • Vermeidung von Personen, Orte. oder Situationen, die an das traumatische Ereignis erinnern
  • Wiederaufleben des Traumas in wiederholten Alträumen und Rückblenden
  • Schwierigkeit anderen zu vertrauen (selbst bereits bekannte Personen)
  • Übermäßige Aufmerksamkeit, sich selbst oder nahestehende in Sicherheit zu wissen (z. B. Übervorsichtigkeit)
  • Die Tendenz leicht zu erschrecken
  • Ein Gefühl von einer düsteren oder verkürzten Zukunft

Wenn sich die Angststörung auf das Niveau einer Panikattacke verstärkt, können folgende Anzeichen und Symptome auftreten:

  • Schmerzen im Brustkorb, Engegefühl in der Brust, Gefühl eines Herzinfarktes;
  • Atemnot oder Atembeschwerden;
  • Schwitzen der Handflächen;
  • Übelkeit oder andere Magenverstimmungen;
  • Zittern oder Schütteln;
  • Schwindelgefühl, Unsicherheit, Benommenheit oder Ohnmacht;
  • Derealisation (Gefühl der Unwirklichkeit) oder Depersonalisation (Gefühl von sich selbst getrennt zu sein);
  • Angst vor Kontrollverlust oder verrückt zu werden;
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln;
  • Schüttelfrost oder Hitzewallungen;
  • Gefühl zu ersticken;
  • Gefühl von drohendem Unheil;
  • Gefühl des Sterbens.

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​​Weitere Symptome von Angststörungen

Glücklicherweise sind die meisten Angststörung Symptome unübersehbar. Zunächst fühlt die Person ein lähmendes Gefühl der Panik und Angst, wenn die Attacke anfängt.

Er oder sie beginnt sehr irrational zu denken und beginnt sich verträumt oder „schwebend“ zu fühlen. Einige Leute die an Angst-Attacken leiden, haben sogar das Gefhl, dass sie nicht existieren. Dies nennt man Depersonalisation. Die Person verliert auch die Kontrolle über seine oder ihre Handlungen und die Situation.

Es ist sehr wichtig diese Symptome zu kennen, um mit den Angstzuständen umzugehen. Körperliche Symptome von Angst-Attacken sind sehr deutlich:

  • Die meisten Betroffenen von Angstzuständen fühlen sich schwindlig oder benommen. Sie schwitzen übermäßig und ihre Gliedmaßen schütteln ohne Ende. Dem Schütteln folgt häufig ein Taubheitsgefühl der Gliedmaßen.
  • Herzklopfen tritt schnell auf und kann sehr stark sein. Brustschmerzen und Atemnot begleiten dieses Herzklopfen.
  • Andere fühlen Muskelschmerzen, insbesondere im Nacken und Schultern.
  • Angst-Attacken können sich auch stark auf das Ausscheidungs​​-System auswirken. Manchmal ist der Stuhl- oder Harndrang unkontrollierbar.

Posttraumatische Belastungsstörungen haben eine Reihe von Symptome, die einzigartig für diese Form der Angst sind. Häufige symptomatische Verhaltensweisen sind:

  • Rückblenden oder Alpträume vom Wiedererleben des Traumas (Flashbacks)
  • Vermeidung von Personen, Orten und Dingen, die mit dem ursprünglichen Ereignis in Verbindung gebracht werden
  • Konzentrationsschwierigkeiten oder Schlafstörungen
  • genaues Beobachten der Umgebung (Übervorsichtigkeit)
  • Reizbarkeit und verminderte Gefühle oder Hoffnungen für die Zukunft

In extremen Fällen verschreiben manche Psychologen oder Psychiater Medikamente, damit ihre Patienten mit der Angst fertig werden.

Allerdings gibt es bessere und natürlichere Alternativen

  • Bewegung zum Beispiel reguliert die Zirkulation von Blut. Der Sauerstofffluss wird verbessert und entspannt dadurch die nerven-geplagten Sinne.
  • Die Vermeidung von übermäßigen Verzehr von Zucker und Koffein hilft auch, da diese die Herzfrequenz erhöhen.
  • Ein paar Minuten tief durchatmen und Meditation kann auch helfen.

Aber Ihr Hauptziel sollte es sein, diese „Auslöser“-Momente der Angstsituationen herauszufinden und eine Methode bereitzuhalten, um sie sofort zu kontrollieren.

Vielleicht haben Sie einen plötzlichen Ansturm von Angst, wenn Sie mit einem Flugzeug fliegen oder vielleicht haben Sie ein überwältigendes Gefühl von Angst und Schrecken, wenn Sie vor einer großen Gruppe von Menschen sprechen oder sich an sozialen Aktivitäten beteiligen?

Genau hier sollten Sie ansetzen und sich mit diesen Situationen Stück für Stück mehr und bewusster zu konfrontieren.
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Wie kann ich meine Angststörungen lindern?

Es gibt eine Reihe von Selbsthilfe-Maßnahmen die Sie ergreifen können, um Ihre Angststörungen zu lindern. Jeder Mensch ist anders, deshalb ist es wichtig, verschiedene Dinge auszuprobieren und zu sehen, was am besten für Sie ist. Für den Anfang ist es auch wichtig entsprechende erste Hilfe Methoden zu beherrschen.

Sport ist Medizin…

Die Teilnahme an regelmäßiger körperlicher Aktivität kann Ihnen helfen, sich weniger ängstlich zu fühlen.

Wenn Sie sich aktiv bewegen, gibt Ihr Gehirn Hormone frei, Endorphine genannt, die Ihr Allgemeinwohl verbessern können. Der Beitritt zu einem Sportverein ist also durchaus eine gute Idee.

Gesunder Lebenswandel…

Wenn Sie Genussmitteln wie Kaffee, Zigaretten und Alkohol vermeiden, kann dies auch zur Linderung der Ängste beitragen.

Wenn Sie eine gesunde, ausgewogene Ernährung haben und genug Schlaf bekommen, werden Sie in der Lage sein besser mit dem Stress umzugehen.

Freunde helfen gern…

Auch kann es helfen mit Freunden oder Verwandten über die Dinge zu sprechen, die einem Angst machen. Dies kann Sie ermutigen, praktische Ratschläge für Ihre Probleme zu suchen wenn Sie sie benötigen.

Entspannung…

Es ist auch sehr wichtig zu lernen, sich in jeglicher Art und Weise zu entspannen. Versuchen Sie Stress zu vermeiden, der vermeidbar ist und führen Sie eine bessere Organisation Ihrer allgemeinen Tagesabläufe ein.

Positive Rituale (Morgenspaziergang, Gartenarbeit etc.) sollten negative Gewohnheiten (TV, spätes Aufstehen) nach und nach ersetzen.

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Professionelle Selbsthilfe

Dass jeder in der Lage ist seine Angststörungen und Panikattacken selbst zu heilen, beweist der Erfolgsautor Berry Joe McDonagh in seinem “Weg Mit Der Panik”-Programm.

Darin erfahren Sie, wie Sie mithilfe der einfachen Ursachenbekämpfung ein völlig neues und Panik- sowie Angstfreies Lebensgefühl genießen können.

Der Ratgeber hat bereits über 50000 Angstpatienten zur Heilung verholfen…

> HIER Geht’s Zum Download Von “Weg mit der Panik”…

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> Selbsthilfe bei Panik…

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