Negative Gedanken loswerden

Negative Gedanken sind ein viel häufigeres Problem, als man vielleicht annehmen würde. Um das Problem zu lösen, ist es wichtig zu verstehen, was diese Gedanken ausmachen, wo sie herkommen und wie man sie loswerden bzw. überwinden kann.

Was sind negative Gedanken

Negative Gedanken sind all jene Gedanken, die uns dazu veranlassen, pessimistische Standpunkte einzunehmen. Alles wird in „schwarz gemalt“, man empfindet sich für nichts und niemanden gut genug und der Glaube an Erfolg und Freude ist völlig zerstört. Negatives Denken führt dazu, dass wir uns auf die schlimmstmöglichen Ergebnisse einer bestimmten Situation konzentrieren, anstatt auf die positiven. Die Folge: negatives Denken kann dazu führen, dass wir Stress, Sorgen und Kummer erfahren, welche uns lähmen und sogar zu Depressionen führen können.

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Wie Sie negative Gedanken loswerden und was Sie tun können, um eine positive Lebenseinstellung anzunehmen, darauf möchten wir im folgenden Beitrag eingehen. Hier sind zunächst ein paar Beispiele für übliche negative Gedankenmuster:

Ich werde nicht versuchen meinen Träumen nachzujagen, weil ich glaube, dass es ohnehin nur wenige Menschen es schaffen. Ich werde nicht einer dieser Menschen sein, also warum soll ich mir überhaupt die Mühe machen, es zu versuchen.

Ich würde gerne eine neue Position auf Arbeit übernehmen aber werde ich überhaupt damit zurechtkommen? Wenn ich es versuche und scheitere, sehen mich die Leute vielleicht nur als Versager. Das könnte mein Leben auf Arbeit schwieriger und weniger befriedigend machen.

Ich wünschte, ich könnte Präsentationen wie mein Chef halten. Aber ich bin einfach nicht gut bei öffentlichen Reden und das macht mir Angst. Ich schätze, es gehört einfach nicht zu meinen Fähigkeiten und ich kann meine Angst nicht überwinden.

Was verursacht negative Gedanken?

Negatives Denken ist hauptsächlich eine Folge von Angst.

Niemand mag es Angst zu haben aber nur wenige von uns stellen sich ihren Ängsten. Angst ist jedoch die Quelle von negativen Gedanken. Furcht lähmt uns und hindert uns daran die Dinge zu verfolgen, die wir wirklich im Leben wollen (siehe 100 Tipps, wie man sich selbst verwirklicht). Wir versuchen potentiell negative Ergebnisse zu vermeiden, die noch gar nicht stattgefunden haben.

Für viele ist die Angst vor Neuem und Unbekannten die schlimmste überhaupt.

Wenn wir den Ausgang einer Situation nicht vorhersagen können, gehen wir oft lieber auf Nummer sicher. Dies führt nicht nur zu einer pessimistischen Sichtweise, sondern auch zu vielen verpassten Gelegenheiten. Negative Gedanken sabotieren das eigene Erfolgspotential. Langfristig führt dies zu noch größerer Unzufriedenheit und noch mehr Bedauern.

Erkennen Sie:

Die Angst vor dem Scheitern ist meistens nicht real und jede Herausforderung vor der Sie stehen, ist eine völlig neue. Zurückliegende Erfahrungen waren so einzigartig, wie gänzlich neue Aufgaben es sind.

Negative Gedanken sind ein künstliches Konstrukt, um uns vor Gefahren zu schützen, die unter Umständen gar nicht existieren. Ist es falsch Angst zu haben? Ist es falsch Bedenken und Sorgen zu haben? Nein. Beides kann uns als Schutz dienen. Allerdings darf man sein Tun und Handeln nicht vollständig nach seinen Ängsten ausrichten.

Vergleichen wir die folgenden zwei Menschen: der eine hat sein ganzes Leben lang trainiert, um Sportler zu werden und keinen einzigen Tag in seinem Leben studiert, während der andere sein ganzes Leben lang studiert und nicht ein einziges Mal trainiert hat. Wenn wir diese beiden in einem sportlichen Wettkampf antreten lassen würden, wer würde Ihrer Meinung nach ein positives Denkmuster und wer ein negatives Denkmuster annehmen?

Lassen wir nun beide in einem theoretischen Quiz-Wettkampf gegeneinander antreten, werden die Rollen aller Wahrscheinlichkeit nach vertauscht. Negative Gedanken sind also subjektiv und loswerden kann man sie vor allem, indem man folgende Tipps befolgt:

  • Ergreifen Sie mehr die Initiative und stellen Sie sich Ihren Ängsten,
  • Sammeln Sie aktiv Erfahrungen, anstatt sich zurückzuziehen,
  • Wissen Sie, dass Scheitern eine große Chance für Wachstum ist,
  • Gehen Sie mutig voran und nehmen Sie sich und das Leben leichter,
  • Erkennen Sie, dass vergangenes Leid nicht auf neue Aufgaben projiziert werden kann.

Negative Gedanken beherrschen lernen & loswerden

Gehen wir im Folgenden auf einige weitere typische negative Gedanken ein…

Ich bin nicht gut genug, um dieses Ziel zu erreichen, also schätze ich, dass es keinen Sinn hat, es überhaupt zu versuchen. Außerdem, wenn ich es versuche und scheitere, könnten die Leute denken, ich sei ein Versager.

Ich kann unmöglich so gut sein wie er/sie. Er/sie hat viel bessere Voraussetzungen und viel mehr Talent. Selbst wenn ich hart arbeite, werde ich niemals so gut werden. Ich habe einfach nicht das Zeug dazu.

Ich wünschte, ich wäre so gutaussehend wie diese Filmstars und Models. Dann würden die Leute mich mögen und ich wäre super-beliebt. Mein Aussehen ist eine echte Strafe und andere die besser aussehen, haben es viel leichter im Leben.

Erkennen Sie sich in diesen Gedanken wieder?

Sicherlich: es ist nicht immer einfach Wege zu finden, negatives Denken loszuwerden. Es erfordert Geduld und eine gute Portion Willensstärke. Allerdings können Sie eine Abkürzung nehmen, indem Sie Selbstliebe und Unbekümmertheit zu Ihren ständigen Begleitern machen. Der erste Schritt zur Überwindung von negativen Gedanken ist das Verständnis für diese Gedanken:

  • Was genau löst bei Ihnen negative Gedanken aus?
  • Woher kommen diese Gedanken und was empfinden Sie?
  • Ist es ein bestimmter Ort, eine Person oder eine Erinnerung?
  • In welchen Momenten verschwinden ihre negativen Gedanken?

Wenn Sie diese Fragen beantworten können, sind Sie bereits auf einem guten Weg. Ist dies gelungen, können Sie sich an die Problemlösung machen: Sie brauchen einen Plan. Dieser Plan ist kein kurzfristiger, sondern ein langfristiger, der Sie im Idealfall bis an Ihr Lebensende begleiten wird. Gedanken werden zu Mustern und Muster werden zu Gewohnheiten. Hier sind 5 Möglichkeiten, um negative Gedanken mit positiven Gedanken zu ersetzen und Selbstliebe sowie Mut und Freude zu Ihrer neuen Gewohnheit zu machen.

Top 5 Wege gegen negative Gedanken

Die folgenden Lösungsansätze können Ihnen helfen Ihre Negativität loszuwerden und umzuwandeln.

tipps gegen negative gedanken

Richten Sie den Fokus auf etwas anderes

Ich bin sicher, Sie haben schon gehört, dass Ihre Gedanken Ihre Realität bestimmen.

Wenn Sie zu viel Zeit damit verbringen darüber nachzudenken, wie Sie Ihre negativen Gedanken loswerden, verblassen andere Aspekte und auch die schönen Dinge im Leben. Ihre Gedanken werden so auch weiterhin auf das Negative gerichtet sein und Ängste, Sorgen sowie Unwohlsein noch mehr verstärkt.

Je mehr Sie sich auf negative Gedanken fokussieren, desto mehr Einfluss und Macht werden diese über Sie gewinnen. Ihr Ziel sollte es also nicht sein Ihre negativen Gedanken vollständig zu eliminieren, sondern sie effizienter zu erkennen, um sie zu beherrschen, sobald sie auftauchen.

Einfach zu sagen, dass Sie nie wieder einen negativen Gedanken haben werden, wird Ihnen nicht helfen Ihr negatives Denken zu überwinden. Egal, wie sehr man sich bemüht, irgendwann wird man neue negative Gedanken empfinden – dies ist Bestandteil des Lebens und notwendiger Aspekt unseres Reifeprozesses.

Fordern Sie Ihre negativen Gedanken heraus

Nachdem Sie Ihre negativen Gedanken identifiziert haben, versuchen Sie Wege zu finden, wie Sie diese herauszufordern. Fragen Sie sich, ob die Gedanken überhaupt realistisch sind. Sind sie eine wahrhaftige Beschreibung der Situation? Oder zieht Ihr Gehirn zurückliegende Erfahrungen heran, um eine noch nicht erlebte Erfahrung zu bewerten?

Stellen Sie sich bewusst weitere Fragen, um das Negative herauszufordern…

Würden Sie den jeweiligen Gedanken unterstützen, wenn jemand anderes ihn hätte? Wenn zum Beispiel Ihr engster Freund sagen würde, dass er nicht gut genug für die nächste Beförderung wäre, würden Sie diesen Gedanken unterstützen? Oder würden Sie einspringen und ihn/sie daran erinnern, wie großartig er/sie ist?

Fangen Sie an, diese Strategien auch für Ihr eigenes Denken zu nutzen. Geben Sie Ihren negativen Gedanken keinen Freibrief, sondern hinterfragen Sie Ihre Denkweise und lernen Sie seelischen Ballast abzuwerfen.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken

Wir Menschen neigen oft dazu, uns viel zu sehr auf das Negative zu konzentrieren und die positiven Aspekte in unserem Leben zu übersehen. Wir verweilen auf unseren Fehlern, Makeln und Unzulänglichkeiten, während wir unsere Erfolge und positiven Eigenschaften arglos beiseite schieben. Versuchen Sie also, Ihren Fokus zu verlagern:

  • Lernen Sie die schönen Seiten des Lebens zu betrachten,
  • Finden und veredeln Sie Ihre persönlichen Talente & Begabungen,
  • Machen Sie sich bewusst, was Sie schon alles geschafft haben,
  • Erfreuen Sie sich an den kleinen, unscheinbaren Dingen,
  • Pflegen & schützen Sie Freundschaften, Familie und Ihre Kultur.

Je mehr Sie den Fokus auf die positiven Dinge in Ihrem Leben verlagern, desto leichter wird es für Sie sein, positiv zu denken und zu handeln. Übung: versuchen Sie am besten jetzt gleich ein paar positive Dinge über sich selbst zu finden und aufzuschreiben. Wenn Sie dann das nächste Mal negativ über sich denken, ziehen Sie entweder diese positiven Aussagen heraus oder Sie schreiben ein paar neue auf. Dies kann übrigens ein wunderbarer Auftakt für ihr persönliches Glückstagebuch sein.

Fällen Sie keine verfrühten Urteile mehr

Es ist die Natur des Menschseins, dass wir Vermutungen sowie Vorurteile haben und Urteile über andere auf Grundlage von Emotionen fällen. Genau so entstehen natürliche Phänomene wie Stereotypisierung und Diskriminierung (lat. Unterscheidung). Daran ist per se nichts Falsches aber der Vergleich von uns selbst mit anderen kann auch schädlich für uns sein.

Wenn wir uns beispielsweise Ziele setzen, neigen wir dazu, Menschen zu betrachten, die diese Ziele bereits erreicht haben. Wir denken darüber nach und reden uns mitunter ein, wie viel „besser“ diese Menschen sind und warum sie in der Lage waren, das Ziel zu erreichen bzw. warum wir es nie erreichen werden. Sind diese Gedanken nicht nur Ausreden?

Wen etwas wichtig ist, findet man einen Weg. Wenn nicht, dann sucht man nach Ausreden.

Versuchen Sie also, diese Art von verfrühten Beurteilungen loszulassen. Achtung: sich mit anderen zu vergleichen, kann bereits der Keim für negative Gedanken sein. Sie sind eben nicht gleich, Sie sind einzigartig. Auf der ganzen Welt gibt es keine Gleichheit und dafür sollten Sie dankbar sein.

Erkennen Sie, woher Ihre negativen Gedanken kommen und welche Stereotypen, Annahmen und Vorurteile Sie zulassen. Ganz urteilsfrei durch das Leben zu gehen, ist sicher unmöglich und wenig zielführend – es geht im wesentlichen darum verfrühte Urteile zu vermeiden und die natürliche Verschiedenheit anzuerkennen.

Lernen Sie, mit Kritik umzugehen

Obwohl absolut nichts Falsches daran ist in bestimmten Situationen aufzustehen und sich zu verteidigen, sollten wir alle daran arbeiten, mit Kritik besser umzugehen, besonders wenn diese konstruktiven Zwecken dient. Daher: legen Sie sich ein dickeres Fell zu :)

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Bei vielen Menschen treten negative Gedanken unmittelbar dann auf, wenn bzw. sobald jemand sie kritisiert. Diese Menschen werten jede Kritik als Angriff auf sich und reagieren mit selbstzerstörerischen Impulsen wie Jähzorn, Wut, Gier und Missgunst. In der Folge finden diese Menschen dann Gründe, warum sie nicht gut genug sind und warum andere stets die Nase vorn haben. Sind Menschen, die so empfinden, zu zart besaitet? Womöglich ja.

Die Lösung: Kritik einordnen als subjektive Meinung.

Eine der Möglichkeiten, um negative Impulse zu vermeiden, ist es Kritik als subjektive Meinung und sogar als Chance für persönliches Wachstum zu betrachten. Wenn irgendjemand behauptet, es fehle Ihnen an diesem oder jenem, so bedeutet das nicht, dass dies a) der Wahrheit entspricht und b) dass dieser jemand besser ist als Sie.

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